
Saemi Jeong
Saemi Jeong, geboren 1992 in Suwon (Südkorea), lebt seit 2018 in Berlin. Nach ihrem Masterstudium in Komposition und Elektronischer Musik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin studiert sie derzeit Klavier im Studiengang Künstlerische und Pädagogische Ausbildung an der Universität der Künste Berlin.
Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Auseinandersetzung mit subjektiver und körperlich gebundener Wahrnehmung. Im Bereich elektronischer und räumlicher Musik strebt sie eine Praxis zu entwickeln, in der Komposition, klangliche Disposition, technische Realisation und performative Präsenz als ineinandergreifende Dimensionen eines künstlerischen Prozesses erscheinen. Prägend für ihre Arbeitsweise ist zudem die gleichberechtigte Zusammenarbeit mit Künstler*innen unterschiedlicher Disziplinen, exemplarisch mit der Choreografin Elvan Tekin (u. a. XÊR, 2024).
Sie arbeitete unter anderem mit ensemble mosaik, Ensemble Lachrymae, Ensemble Compas sowie im Rahmen des Kollektivs Unruhe, dessen Gründungsmitglied sie ist.
In Seoul initiierte sie die Konzertreihe Series of Combined Music, die sie u. a. im Ilshin Hall realisierte. Ihre Werke wurden beispielhaft bei der Klangwerkstatt Berlin, bei NODES an der Akademie der Künste Berlin, am ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, in der Fabbrica del Vapore in Mailand sowie in der Elbphilharmonie Hamburg präsentiert. Für ihre Arbeit erhielt sie den Excellence Award beim ACL Korea Newcomer Concours (2020).