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Kollektiv UNRUHE ist ein in Berlin ansässiges Kollektiv von dreizehn Musiker:innen aus zehn Ländern, das von der Überzeugung getragen wird, dass Zusammenarbeit die Zukunft künstlerischen Schaffens ist. 

 

Gegründet im Jahr 2021 vereint die Gruppe Komponist:innen, Interpret:innen und Improvisator:innen mit unterschiedlichen Hintergründen in zeitgenössischer Musik, experimenteller Vokalkunst und klassischer Aufführungspraxis. Bisher hat das Kollektiv UNRUHE 44 Uraufführungen sowohl von Komponist*innen des Kollektivs als auch externen Komponist*innen aufgeführt; Das kollektiv ist in 19 Konzerten bei u.a. rainy days Luxembourg, impuls Graz, den Darmstädter Ferienkursen, dem Transparent Sound Festival Budapest und Klangwerkstatt Berlin in Deutschland, Österreich, Luxemburg, Frankreich und Ungarn aufgetreten. 

 

 

Das Ensemble hat mit Komponist*innen wie Oscar Escudero, Beniamino Fiorini, Daphné Hejebri, Mert Moralı und Sara Stefanović zusammengearbeitet und hat Workshops bei dem Landesjugendensemble Berlin, der Musikakademie Rheinsberg und impuls Graz angeboten. 

 

Die demokratische, nicht-hierarchische Struktur des Kollektivs ermöglicht gemeinsame Autor:innenschaft und kollektive Entscheidungsfindung in allen künstlerischen Prozessen – von der Konzeption und Komposition bis zur Aufführung und Kuration. Aktuelle Produktionen wie SPELL (Szenische Gemeinschaftskomposition des Kollektivs, große Zusammenarbeit mit Regisseurin Ludmilla Mercier, 2025), ANTIPODES (Zusammenarbeit mit Ensemble Orbis, 2024), NOT FOUND (Gemeinschaftskomposition des Kollektivs, 2023), und Unruhige Köpfe (Zusammenarbeit mit Videograf*innen bei 48 Stunden Neukölln, 2022), zeigen den interdisziplinären und kollaborativen Ansatz des Kollektivs.

 

 

In der Spielzeit 2024/25 war das Ensemble Residenzensemble der Musikakademie Rheinsberg. Neulich hat UNRUHE ein Projektstipendium der Deutsche Orchester-Stiftung gewonnen für eine Zusammenarbeit mit dem Komponist-Performer Bernat Pont Anglada an der JUNGEN AKADEMIE, Akademie der Künste Berlin (2026), das Kollektiv wurde in das InSzene-Zyklus aufgenommen (2026-2027, Podium Gegenwart) und erhält auch für 2026-2027 eine Basisförderung der Senat, Berlin. 

 

Mit einer klaren Vision für die Zukunft erforscht das Kollektiv weiterhin gemeinschaftliche, nachhaltige Modelle künstlerischer Zusammenarbeit, die Hierarchien überwinden und Menschen durch Klang verbinden.

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